Archive for 11/01/2018

Erinnernd/Reminiscent/Ανάμνηση

Posted: 11/01/2018 by vequinox in Literature

Manolis

Manolis-Übermensch-web

Erinnernd

Richtig, wir lebten einmal in den kleinen weißen
Häusern mit den weißen Zäunen. Der Schatten der Weinrebe
in der Nähe des Seegesangs, als wir von draußen
zurückkehrten fanden wir im Inneren des Hauses nichts,
außer die Unschuld unserer Kindheit und in der Diele den
Spiegel mit unbehaglichen Gesichtern, die herausspringen
und wie wilde Tiere auf die Straße laufen wollten.
Wir kannten keines dieser Gesichter, doch dann hinter
dieser Tür, wurde uns das Geheimnis, dass wir teilten
diskret signalisiert, als wären sie Zeugen all unserer
verborgen Botschaften. Unsere dunkelsten Gedanken,
Unsicherheit und Schüchternheit der Jugend. Zwecklos,
würde ich sagen, und dennoch, wussten wir seither, dass
der Weg, dem wir später folgten, uns hierher zurückführen
würde, voran unser mächtiger Engel.

~Ich mag die, die Geist der Tugend geworden sind,
denn nur so werden sie in der Lage sein, so leicht wie
eine Feder über die Brücke zu gehen.

ΑΝΑΜΝΗΣΗ

Ναι, ζήσαμε…

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Manolis

Manolis-w

Insistenţă

O mamă se plânge de sfârşitul
care o atacă impetuos
iar tu scrii poezioare
despre copaci şi păsărele
chiar dacă nimeni nu le citeşte
numai când vântul se opreşte din suflat
şi din curiozitate se apropie de ele
să le ducă dincolo
unde până şi morţii
sunt oratori de poezii

iar tu ai rostit –

va trebui să-ncerc din nou
să transform cântecul greierelui
într-un tremurat

Επιμονή

Μια μάνα μοιρολογά για το τέλος
που ακάθεκτο επιτίθεται
και συ γράφεις τα ποιηματάκια
για τα πουλιά και τα δεντρά
έστω κι αν δεν πρόκειται κανείς
τα διαβάσει εχτός πια
κι αν ο αγέρας σταματήσει να φυσά
και περίεργα τα πλησιάσει
να τα δει και σαν τον κλέφτη
να τα πάρει στην αντιπέρα όχθη
εκεί που μέχρι κι οι νεκροί
ποιήματα διαβάζουν φωναχτά

κι είπες—

ξανά θα δοκιμάσω τη φωνή
του τριζονιού να μετατρέψω
σε ανατρίχιασμα

Insistence

A mother laments for the…

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Επίπτωση/Impact/Einschlag

Posted: 11/01/2018 by vequinox in Literature

Manolis

Manolis-Übermensch-web

Einschlag

Und da die neue Wirklichkeit gekommen
ist, akzeptierten wir es: unser Gott war tot. Wir
begruben ihn gestern Nachmittag ohne Lieder,
ohne Lobeshymnen, noch ein Wehklagen
und wir fühlten uns viel leichter. Nichts war je
so reizvoll wie die Stimmung des düsteren Tages,
obwohl ich sagen würde, es war Angst tief
in unseren Herzen verborgen. Trauer herrschte
im schwarzen Bestattungsinstitut, während etwas
außerhalb Bettler ihre Hände ausstreckten,
um dafür zu bitten, was wir ihnen nicht ersparen
konnten, Anstand der neuen Schlange; sie
erschien, ohne Zähne, fieberhaft streute sie lila
blühende Magnolien über unsere Ehebetten; in
einem Adlerhorst füllten wir unsere Kelche mit
Mut und wir sendeten ihn in die vier Ecken des
Universums und versprachen, nie wieder in der
Idiotie eines Systems gefangen zu sein.

Den Andenkondor erklärten wir zum Erben
des Fleisches.
Dem Wind und dem Regen verkündeten wir
unsere Katharsis.

Evoe, oh, freie Elemente, Evoe.

Vermehret euch…

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